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WHO: Star­ker Anstieg von Angst und Depres­sio­nen im ers­ten Coro­na-Jahr — 25 Pro­zent mehr Fäl­le als 2019 – Jun­ge Men­schen und Frau­en am stärks­ten betroffen

Do 3. Mrz. 2022 | Medizin und Pflege

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Von Dani­el Wein­mann — Immer mehr Ana­ly­sen zei­gen: Die Zahl psy­chi­scher Erkran­kun­gen hat durch die Coro­na-Pan­de­mie welt­weit enorm zuge­nom­men. Die jüngs­te Erhe­bung stammt von der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO), deren Zah­len beson­ders erschre­cken, weil die Gesund­heits­wäch­ter bis­lang eher ver­such­ten, die Fol­gen der Virus­kri­se her­un­ter­zu­spie­len. Ihr aktu­el­ler Befund: Das ers­te Coro­na-Jahr 2020 hat welt­weit zu 25 Pro­zent mehr Angst­stö­run­gen und Depres­sio­nen geführt. Die­se Daten sind jedoch nur die Spit­ze des Eis­bergs, mahnt WHO-Gene­ral­di­rek­tor Tedros Adha­nom Ghe­breye­sus: „Dies ist ein Weck­ruf an alle Län­der, der psy­chi­schen Gesund­heit mehr Auf­merk­sam­keit zu schen­ken und die psy­chi­sche Gesund­heit ihrer Bevöl­ke­rung bes­ser zu unter­stüt­zen.“ Zu den Haupt­grün­den zählt die WHO den „nie dage­we­se­nen Stress“, der durch die sozia­le Iso­la­ti­on infol­ge der Pan­de­mie ver­ur­sacht wor­den sei. Damit ver­bun­den waren Ein­schrän­kun­gen beim Arbei­ten, beim Suchen von Unter­stüt­zung durch Ange­hö­ri­ge und beim Wir­ken im per­sön­li­chen Umfeld. (Wei­ter­le­sen)

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