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Schlit­tert Deutsch­land in die demo­gra­fi­sche Kata­stro­phe? Mas­si­ve Übersterb­lich­keit im 1. Halb­jahr, dafür deut­lich weni­ger Geburten

Sa 6. Aug. 2022 | Medizin und Pflege

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Von Kai Reb­mann — An der Fra­ge, ob es in Deutsch­land in den ver­gan­ge­nen bei­den Jah­ren eine Übersterb­lich­keit gege­ben hat, schei­den sich nach wie vor die Geis­ter. Wie schwie­rig die Ant­wort dar­auf ist, bewei­sen völ­lig gegen­tei­li­ge Berich­te des MDR und der ARD aus dem Spät­jahr 2021 (sie­he hier und hier). Fest steht hin­ge­gen, dass die Ster­be­zah­len seit 2016 von Jahr zu Jahr fast sprung­haft ange­stie­gen sind. Ein­zi­ge Aus­nah­me bil­det dabei das Jahr 2019, für wel­ches das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt (Desta­tis) eine star­ke Unter­sterb­lich­keit aus­weist. Eine ers­te Aus­wer­tung der von Desta­tis ver­öf­fent­lich­ten Ster­be­zah­len für das ers­te Halb­jahr 2022 lässt befürch­ten, dass in Deutsch­land bis zum Jah­res­en­de eine mas­si­ve Übersterb­lich­keit zu ver­zeich­nen sein wird. An und mit Coro­na ster­ben dank des mil­den Ver­laufs der seit meh­re­ren Mona­ten domi­nie­ren­den Omi­kron-Vari­an­te deut­lich weni­ger Men­schen als in den bei­den Vor­jah­ren. Wel­che Ursa­chen könn­te es für die­se Ent­wick­lung also sonst noch geben? (Wei­ter­le­sen)

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