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Ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht: Exis­tenz­be­dro­hung für Ärz­te — Ein­bli­cke aus einer Praxis

Di 8. Mrz. 2022 | Medizin und Pflege

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Ein Gast­bei­trag von Dr. Manu­el Wink­ler — In weni­gen Tagen tritt die ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht in Kraft. Ab dem 15. März sol­len Arbeit­ge­ber Beschei­ni­gun­gen über gül­ti­ge Impf­zer­ti­fi­ka­te, Gene­se­nen­zer­ti­fi­ka­te oder Attes­te über Kon­tra­in­di­ka­tio­nen zur Imp­fung aller Mit­ar­bei­ter vor­le­gen kön­nen. In die­sem Bei­trag sol­len die Aus­wir­kun­gen aus Sicht einer radio­lo­gi­schen Pra­xis mit meh­re­ren Ärz­ten und unter 50 Mit­ar­bei­tern (also ein klei­nes mit­tel­stän­di­sches Unter­neh­men) dar­ge­stellt wer­den. Die juris­ti­sche Aus­ge­stal­tung die­ser ein­rich­tungs­be­zo­ge­nen Impf­pflicht ist bemer­kens­wert: Bei Nicht­vor­lie­gen der Beschei­ni­gung bezie­hungs­wei­se Zwei­feln an ihrer Gül­tig­keit oder inhalt­li­chen Rich­tig­keit hat der Arbeit­ge­ber die Pflicht zur unver­züg­li­chen Mel­dung des Arbeit­neh­mers an das Gesund­heits­amt. Anfor­de­run­gen an die Art, Schwe­re oder Begrün­dung des Zwei­fels wer­den nicht for­mu­liert. Das Gesund­heits­amt hat dann das Recht, ein Betre­tungs­ver­bot für den Mit­ar­bei­ter aus­zu­spre­chen. Her­vor­he­bens­wert ist, dass ein Wider­spruch gegen die­ses Betre­tungs­ver­bot kei­ne auf­schie­ben­de Wir­kung ent­fal­tet, dass also für die Dau­er bis zur end­gül­ti­gen Klä­rung die betref­fen­de Per­son die Ein­rich­tung nicht betre­ten darf und damit auch kei­nen Anspruch auf Ent­gelt erwirbt. (Wei­ter­le­sen)

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