Der Maskenzwang ist unverantwortlich!

Mo 17. Aug. 2020 | Medizin und Pflege

Weitere Artikel:

Seit dem Schul­be­ginn am 12.08.2020 müssen die Schüler in NRW, während der gesamten Schulzeit (Unter­richt, Pausen, Schul­hof) eine Mund-Nasen-Bedeck­ung tra­gen. Hinzu kommt die Verpflichtung,
die Maske auch im Bus zu tra­gen. Dadurch tra­gen unsere Schüler min­destens sechs, häu­fig aber auch acht oder noch mehr Stun­den unun­ter­brochen eine Maske. Es gibt wed­er Stu­di­en, die bele­gen, dass dieser Masken­zwang in Schulen über­haupt ein effek­tiv­er Schutz gegen die Aus­bre­itung von Coro­na ist, noch wer­den Unter­suchun­gen über die Schädlichkeit des per­ma­nen­ten Mas­ke­tra­gens gebührend berück­sichtigt. Es ist festzustellen, dass die Masken nicht nur nicht schützen, son­dern sog­ar schaden.

Masken nützen nicht als Schutz vor Viren

Die Bun­desregierung, das RKI und auch Herr Drosten waren sich noch im Feb­ru­ar darin einig, dass die Maske nichts bringt. Inzwis­chen sprechen die Zahlen und Unter­suchun­gen noch weniger für die Sinnhaftigkeit der Maske. Die WHO sah eben­falls keine Notwendigkeit für Gesunde eine Maske zu tra­gen (Bild-Zeitung am 06.04.20). Die WHO warnte sog­ar vor einem trügerischen Sicher­heits­ge­fühl. Ähn­liche Aus­sagen waren auch auf der WHO-Web­site nachzule­sen. Die fol­gende Darstel­lung zeigt den Ver­lauf der „aktiv­en Covid-19 Fälle“ in Deutsch­land. DerKur­ven­ver­lauf zeigt deut­lich, dass wed­er der Shut­down noch die Maskenpflicht irgen­deinen Ein­fluss auf das Infek­tion­s­geschehen hatten.

Zahlre­iche Stu­di­en sprechen davon, dass durch den Mund-Nasen-Schutz lediglich größere Tröpfchen zurück­ge­hal­ten wer­den kön­nen, keines­falls aber Viren (siehe u.a. in https://www.t‑online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_87412094/coronavirus-welche-atemschutzmasken-nuetzen-und-welche-nicht.html). Auch das Ärzteblatt bestätigt, dass die Maske keinen Schutz vor Covid-19-Viren darstellt (https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111799/COVID-19-Patienten-husten-Viren-durch-chirurgische-Masken-und-Baumwollmasken-hindurch). Das Bun­de­samt für Arzneimit­tel und Medi­z­in­pro­duk­te weist für selb­st gebastelte Mund-Nasen-Bedeck­un­gen darauf hin, dass sich die Träger nicht darauf ver­lassen kön­nen, „dass diese sie oder andere vor ein­er Über­tra­gung von SARS-CoV­‑2 schützen, da für diese Masken keine entsprechende Schutzwirkung nachgewiesen wurde.“ (https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html)

Das Tra­gen von Masken ist gefährlich

Bleibt die Frage, ob dieser sehr geringe bzw. nicht nach­weis­baren Effekt, den Masken für die Ver­min­derung der Aus­bre­itung eines Virus haben, nicht zu einem viel zu hohen Preis erkauft wird. Die meis­ten Stoffe aus denen selb­st­gemachte Masken beste­hen, sind nicht dafür entwick­elt wor­den, um stun­den­lang vor Mund und Nase getra­gen zu wer­den (giftige Bestandteile, Farb­stoffe). Hier beste­ht ein unkalkulier­bares Risiko für die Träger. Selb­st die Behör­den war­nen, dass 78 Marken von Masken, die es im Han­del zu kaufen gibt, gesund­heitss­chädlich („gefährlich“) sind (https://www.heidelberg24.de/verbraucher/maske-corona-virus-rueckruf-atemschutz-masken-babys-produkt-warnung-rapex-china-gefaehrlich-zr-90009438.html).

Da Masken die aus­geat­mete Luft vor dem Mund/der Nase hal­ten, wird diese mit CO2 angere­icherte Luft wieder eingeat­met. Die Folge ist eine Hyper­kap­nie (zu viel CO2 im Blut). Dadurch kön­nen ver­min­derte Leis­tungs­fähigkeit, Kopf­schmerzen, Ver­wirrtheit, Schwindel bis zur Bewusst­losigkeit und andere Symp­tome auftreten. Außer­dem ist damit immer eine Über­säuerung des Kör­pers ver­bun­den, die als Ursache für zahlre­iche andere Krankheit­en gilt. (https://www.netdoktor.de/symptome/hyperkapnie/)

Eine Münch­n­er Dok­torar­beit weist auf das Prob­lem der Rück­at­mung von Kohlen­stoff­diox­id bei Ver­wen­dung von Oper­a­tions­masken als hygien­is­ch­er Mund­schutz an medi­zinis­chem Fach­per­son­al hin (https://mediatum.ub.tum.de/doc/602557/602557.pdf). Eine „Studie zu psy­chol­o­gis­chen und psy­choveg­e­ta­tiv­en Beschw­er­den durch die aktuellen Mund-Nasen­schutz-Verord­nun­gen in Deutsch­land“ (Stand Juni/Juli 2020) stellt fest: „Die Tat­sache, dass ca. 60% der sich deut­lich mit den Verord­nun­gen belastet erleben­den Men­schen schon jet­zt schwere (psy­chosoziale) Fol­gen erlebt, wie eine stark reduzierte Teil­habe am Leben in der Gesellschaft auf­grund von aver­sions­be­d­ingtem MNS-Ver­mei­dungs­be­streben, sozialen Rück­zug, her­abge­set­zte gesund­heitliche Selb­st­für­sorge (bis hin zur Ver­mei­dung von Arzt­ter­mi­nen) oder die Ver­stärkung vorbe­standen­er gesund­heitlich­er Prob­leme (post­trau­ma­tis­che Belas­tungsstörun­gen, Her­pes, Migräne), sprengte alle Erwartun­gen der Unter­sucherin. Die Ergeb­nisse drän­gen auf eine sehr zeit­na­he Prü­fung der Nutzen-Schaden-Rela­tion der MNS-Verordnungen.“

Die Unfal­lka­sse NRW geht von ein­er akzept­ablen CO2-Belas­tung in Klassen­z­im­mern von max­i­mal 1000 ppm aus (https://www.unfallkasse-nrw.de/fileadmin/server/download/Praeventionsmaterialien/CO2_in_Schulen.pdf). Die nor­male CO2-Konzen­tra­tion in der Luft beträgt 400 ppm=0,04V%. Bei Werten von 1000 bis 2000 ppm sieht die Unfal­lka­sse Hand­lungs­be­darf (Stoßlüften). Werte über 2000 ppm sind inakzept­abel. Die soge­nan­nte „Pet­tenkofer­zahl“ liegt bei max. 1000 ppm. Das Umwelt­bun­de­samt hat für Schul­räume 1500 ppm als Gren­ze des Hygien­ebere­ichs fest­gelegt. Die Richtlin­ie für amerikanis­che Schul­räume legt den Gren­zw­ert auf 1000 ppm fest (http://www.solar4ever.de/co2.htm).

Mit einem CO2-Überwach­er wurde die CO2-Konzen­tra­tion unter ein­er han­del­süblichen Maske gemessen. Aus­ge­hend von ein­er CO2-Konzen­tra­tion von 741 ppm wur­den unter der Maske nach nur 4 Atemzü­gen der Gren­zw­ert von 1000 ppm um das 9‑fache über­schrit­ten. Ab dem 5. Atemzug, also nach nicht ein­mal ein­er Minute, lag der Wert außer­halb des Mess­bere­ich­es von 10.000 ppm. Kohlen­stoff­diox­id-Konzen­tra­tio­nen von über 20.000 ppm kön­nen zu Hus­ten und Atem­not führen, über 100.000 ppm kön­nen sie Zit­tern und Bewusst­losigkeit her­vor­rufen, über 250.000 ppm kön­nen sie zu ein­er tödlichen Gefahr wer­den (https://www.lufft.com/blog/fuenf-gruende-warum-die-ueberwachung-der-co2-konzentration-eine-gute-idee-ist/).

Wir wis­sen nicht, in welchem Gefahren­bere­ich wir nach weni­gen Minuten liegen, und noch weniger wis­sen wir, wie die Kohlen­stoff­diox­id-Belas­tung nach mehreren Stun­den aussieht. Ein weit­er­er wichtiger Aspekt sind die psy­chis­chen Fol­gen der Masken. Der renomierte Hirn­forsch­er Ger­ald Hüther warnt davor, dass Masken das Ver­hal­ten der Kinder nach­haltig neg­a­tiv bee­in­flussen kön­nen (https://www.traumaheilung.net/discussion-topics/hirnforscher-masken-koennen-verhalten-nachhaltig-veraendern-prof-gerald-huether-im-gespraech/).

Unser ober­stes Anliegen sollte die Sicher­heit, Gesund­heit und das Wohlbefind­en unser­er Kinder sein. Unab­hängig davon, sind Kla­gen der Eltern gegen die Schule wegen der Gefährdung der Gesund­heit ihrer Kinder nicht auszuschließen. Ich halte es für drin­gend geboten, dass Schulleitun­gen, Lehrer, Eltern und Schüler, Ärzte, ja alle, denen die Gesund­heit unser­er Kinder wichtig ist, sich zu engagieren für die schnell­st­mögliche Aufhe­bung die Zwangsverord­nung der Masken an unseren Schulen. Außer­dem soll­ten wir allen Eltern und Kindern empfehlen, übri­gens auch allen Lehrern, sich im Inter­esse ihrer Gesund­heit eine Masken­be­freiung aus medi­zinis­chen Grün­den zu besorgen.

Frank Kegel, 15.08.2020 / Lehrer FES Minden

Pin It on Pinterest