Seit dem Schul­be­ginn am 12.08.2020 müs­sen die Schü­ler in NRW, wäh­rend der gesam­ten Schul­zeit (Unter­richt, Pau­sen, Schul­hof) eine Mund-Nasen-Bede­ckung tra­gen. Hin­zu kommt die Verpflichtung,
die Mas­ke auch im Bus zu tra­gen. Dadurch tra­gen unse­re Schü­ler min­des­tens sechs, häu­fig aber auch acht oder noch mehr Stun­den unun­ter­bro­chen eine Mas­ke. Es gibt weder Stu­di­en, die bele­gen, dass die­ser Mas­kenzwang in Schu­len über­haupt ein effek­ti­ver Schutz gegen die Aus­brei­tung von Coro­na ist, noch wer­den Unter­su­chun­gen über die Schäd­lich­keit des per­ma­nen­ten Mas­ke­tra­gens gebüh­rend berück­sich­tigt. Es ist fest­zu­stel­len, dass die Mas­ken nicht nur nicht schüt­zen, son­dern sogar schaden.

Mas­ken nüt­zen nicht als Schutz vor Viren

Die Bun­des­re­gie­rung, das RKI und auch Herr Dros­ten waren sich noch im Febru­ar dar­in einig, dass die Mas­ke nichts bringt. Inzwi­schen spre­chen die Zah­len und Unter­su­chun­gen noch weni­ger für die Sinn­haf­tig­keit der Mas­ke. Die WHO sah eben­falls kei­ne Not­wen­dig­keit für Gesun­de eine Mas­ke zu tra­gen (Bild-Zei­tung am 06.04.20). Die WHO warn­te sogar vor einem trü­ge­ri­schen Sicher­heits­ge­fühl. Ähn­li­che Aus­sa­gen waren auch auf der WHO-Web­site nach­zu­le­sen. Die fol­gen­de Dar­stel­lung zeigt den Ver­lauf der „akti­ven Covid-19 Fäl­le“ in Deutsch­land. Der­Kur­ven­ver­lauf zeigt deut­lich, dass weder der Shut­down noch die Mas­ken­pflicht irgend­ei­nen Ein­fluss auf das Infek­ti­ons­ge­sche­hen hatten.

Zahl­rei­che Stu­di­en spre­chen davon, dass durch den Mund-Nasen-Schutz ledig­lich grö­ße­re Tröpf­chen zurück­ge­hal­ten wer­den kön­nen, kei­nes­falls aber Viren (sie­he u.a. in https://www.t‑online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_87412094/coronavirus-welche-atemschutzmasken-nuetzen-und-welche-nicht.html). Auch das Ärz­te­blatt bestä­tigt, dass die Mas­ke kei­nen Schutz vor Covid-19-Viren dar­stellt (https://​www​.aerz​te​blatt​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​1​1​1​7​9​9​/​C​O​V​I​D​-​1​9​-​P​a​t​i​e​n​t​e​n​-​h​u​s​t​e​n​-​V​i​r​e​n​-​d​u​r​c​h​-​c​h​i​r​u​r​g​i​s​c​h​e​-​M​a​s​k​e​n​-​u​n​d​-​B​a​u​m​w​o​l​l​m​a​s​k​e​n​-​h​i​n​d​u​rch). Das Bun­des­amt für Arz­nei­mit­tel und Medi­zin­pro­duk­te weist für selbst gebas­tel­te Mund-Nasen-Bede­ckun­gen dar­auf hin, dass sich die Trä­ger nicht dar­auf ver­las­sen kön­nen, „dass die­se sie oder ande­re vor einer Über­tra­gung von SARS-CoV‑2 schüt­zen, da für die­se Mas­ken kei­ne ent­spre­chen­de Schutz­wir­kung nach­ge­wie­sen wur­de.“ (https://​www​.bfarm​.de/​S​h​a​r​e​d​D​o​c​s​/​R​i​s​i​k​o​i​n​f​o​r​m​a​t​i​o​n​e​n​/​M​e​d​i​z​i​n​p​r​o​d​u​k​t​e​/​D​E​/​s​c​h​u​t​z​m​a​s​k​e​n​.​h​tml)

Das Tra­gen von Mas­ken ist gefährlich

Bleibt die Fra­ge, ob die­ser sehr gerin­ge bzw. nicht nach­weis­ba­ren Effekt, den Mas­ken für die Ver­min­de­rung der Aus­brei­tung eines Virus haben, nicht zu einem viel zu hohen Preis erkauft wird. Die meis­ten Stof­fe aus denen selbst­ge­mach­te Mas­ken bestehen, sind nicht dafür ent­wi­ckelt wor­den, um stun­den­lang vor Mund und Nase getra­gen zu wer­den (gif­ti­ge Bestand­tei­le, Farb­stof­fe). Hier besteht ein unkal­ku­lier­ba­res Risi­ko für die Trä­ger. Selbst die Behör­den war­nen, dass 78 Mar­ken von Mas­ken, die es im Han­del zu kau­fen gibt, gesund­heits­schäd­lich („gefähr­lich“) sind (https://​www​.hei​del​ber​g24​.de/​v​e​r​b​r​a​u​c​h​e​r​/​m​a​s​k​e​-​c​o​r​o​n​a​-​v​i​r​u​s​-​r​u​e​c​k​r​u​f​-​a​t​e​m​s​c​h​u​t​z​-​m​a​s​k​e​n​-​b​a​b​y​s​-​p​r​o​d​u​k​t​-​w​a​r​n​u​n​g​-​r​a​p​e​x​-​c​h​i​n​a​-​g​e​f​a​e​h​r​l​i​c​h​-​z​r​-​9​0​0​0​9​4​3​8​.​h​tml).

Da Mas­ken die aus­ge­at­me­te Luft vor dem Mund/​der Nase hal­ten, wird die­se mit CO2 ange­rei­cher­te Luft wie­der ein­ge­at­met. Die Fol­ge ist eine Hyper­kapnie (zu viel CO2 im Blut). Dadurch kön­nen ver­min­der­te Leis­tungs­fä­hig­keit, Kopf­schmer­zen, Ver­wirrt­heit, Schwin­del bis zur Bewusst­lo­sig­keit und ande­re Sym­pto­me auf­tre­ten. Außer­dem ist damit immer eine Über­säue­rung des Kör­pers ver­bun­den, die als Ursa­che für zahl­rei­che ande­re Krank­hei­ten gilt. (https://​www​.net​dok​tor​.de/​s​y​m​p​t​o​m​e​/​h​y​p​e​r​k​a​p​n​ie/)

Eine Münch­ner Dok­tor­ar­beit weist auf das Pro­blem der Rück­at­mung von Koh­len­stoff­di­oxid bei Ver­wen­dung von Ope­ra­ti­ons­mas­ken als hygie­ni­scher Mund­schutz an medi­zi­ni­schem Fach­per­so­nal hin (https://​media​tum​.ub​.tum​.de/​d​o​c​/​6​0​2​5​5​7​/​6​0​2​5​5​7​.​pdf). Eine „Stu­die zu psy­cho­lo­gi­schen und psy­cho­ve­ge­ta­ti­ven Beschwer­den durch die aktu­el­len Mund-Nasen­schutz-Ver­ord­nun­gen in Deutsch­land“ (Stand Juni/​Juli 2020) stellt fest: „Die Tat­sa­che, dass ca. 60% der sich deut­lich mit den Ver­ord­nun­gen belas­tet erle­ben­den Men­schen schon jetzt schwe­re (psy­cho­so­zia­le) Fol­gen erlebt, wie eine stark redu­zier­te Teil­ha­be am Leben in der Gesell­schaft auf­grund von aver­si­ons­be­ding­tem MNS-Ver­mei­dungs­be­stre­ben, sozia­len Rück­zug, her­ab­ge­setz­te gesund­heit­li­che Selbst­für­sor­ge (bis hin zur Ver­mei­dung von Arzt­ter­mi­nen) oder die Ver­stär­kung vor­be­stan­de­ner gesund­heit­li­cher Pro­ble­me (post­trau­ma­ti­sche Belas­tungs­stö­run­gen, Her­pes, Migrä­ne), spreng­te alle Erwar­tun­gen der Unter­su­che­rin. Die Ergeb­nis­se drän­gen auf eine sehr zeit­na­he Prü­fung der Nut­zen-Scha­den-Rela­ti­on der MNS-Verordnungen.“

Die Unfall­kas­se NRW geht von einer akzep­ta­blen CO2-Belas­tung in Klas­sen­zim­mern von maxi­mal 1000 ppm aus (https://​www​.unfall​kas​se​-nrw​.de/​f​i​l​e​a​d​m​i​n​/​s​e​r​v​e​r​/​d​o​w​n​l​o​a​d​/​P​r​a​e​v​e​n​t​i​o​n​s​m​a​t​e​r​i​a​l​i​e​n​/​C​O​2​_​i​n​_​S​c​h​u​l​e​n​.​pdf). Die nor­ma­le CO2-Kon­zen­tra­ti­on in der Luft beträgt 400 ppm=0,04V%. Bei Wer­ten von 1000 bis 2000 ppm sieht die Unfall­kas­se Hand­lungs­be­darf (Stoß­lüf­ten). Wer­te über 2000 ppm sind inak­zep­ta­bel. Die soge­nann­te „Pet­ten­ko­fer­zahl“ liegt bei max. 1000 ppm. Das Umwelt­bun­des­amt hat für Schul­räu­me 1500 ppm als Gren­ze des Hygie­ne­be­reichs fest­ge­legt. Die Richt­li­nie für ame­ri­ka­ni­sche Schul­räu­me legt den Grenz­wert auf 1000 ppm fest (http://​www​.solar4e​ver​.de/​c​o​2​.​htm).

Mit einem CO2-Über­wa­cher wur­de die CO2-Kon­zen­tra­ti­on unter einer han­dels­üb­li­chen Mas­ke gemes­sen. Aus­ge­hend von einer CO2-Kon­zen­tra­ti­on von 741 ppm wur­den unter der Mas­ke nach nur 4 Atem­zü­gen der Grenz­wert von 1000 ppm um das 9‑fache über­schrit­ten. Ab dem 5. Atem­zug, also nach nicht ein­mal einer Minu­te, lag der Wert außer­halb des Mess­be­rei­ches von 10.000 ppm. Koh­len­stoff­di­oxid-Kon­zen­tra­tio­nen von über 20.000 ppm kön­nen zu Hus­ten und Atem­not füh­ren, über 100.000 ppm kön­nen sie Zit­tern und Bewusst­lo­sig­keit her­vor­ru­fen, über 250.000 ppm kön­nen sie zu einer töd­li­chen Gefahr wer­den (https://​www​.lufft​.com/​b​l​o​g​/​f​u​e​n​f​-​g​r​u​e​n​d​e​-​w​a​r​u​m​-​d​i​e​-​u​e​b​e​r​w​a​c​h​u​n​g​-​d​e​r​-​c​o​2​-​k​o​n​z​e​n​t​r​a​t​i​o​n​-​e​i​n​e​-​g​u​t​e​-​i​d​e​e​-​i​st/).

Wir wis­sen nicht, in wel­chem Gefah­ren­be­reich wir nach weni­gen Minu­ten lie­gen, und noch weni­ger wis­sen wir, wie die Koh­len­stoff­di­oxid-Belas­tung nach meh­re­ren Stun­den aus­sieht. Ein wei­te­rer wich­ti­ger Aspekt sind die psy­chi­schen Fol­gen der Mas­ken. Der reno­mier­te Hirn­for­scher Gerald Hüt­her warnt davor, dass Mas­ken das Ver­hal­ten der Kin­der nach­hal­tig nega­tiv beein­flus­sen kön­nen (https://​www​.trau​ma​hei​lung​.net/​d​i​s​c​u​s​s​i​o​n​-​t​o​p​i​c​s​/​h​i​r​n​f​o​r​s​c​h​e​r​-​m​a​s​k​e​n​-​k​o​e​n​n​e​n​-​v​e​r​h​a​l​t​e​n​-​n​a​c​h​h​a​l​t​i​g​-​v​e​r​a​e​n​d​e​r​n​-​p​r​o​f​-​g​e​r​a​l​d​-​h​u​e​t​h​e​r​-​i​m​-​g​e​s​p​r​a​e​ch/).

Unser obers­tes Anlie­gen soll­te die Sicher­heit, Gesund­heit und das Wohl­be­fin­den unse­rer Kin­der sein. Unab­hän­gig davon, sind Kla­gen der Eltern gegen die Schu­le wegen der Gefähr­dung der Gesund­heit ihrer Kin­der nicht aus­zu­schlie­ßen. Ich hal­te es für drin­gend gebo­ten, dass Schul­lei­tun­gen, Leh­rer, Eltern und Schü­ler, Ärz­te, ja alle, denen die Gesund­heit unse­rer Kin­der wich­tig ist, sich zu enga­gie­ren für die schnellst­mög­li­che Auf­he­bung die Zwangs­ver­ord­nung der Mas­ken an unse­ren Schu­len. Außer­dem soll­ten wir allen Eltern und Kin­dern emp­feh­len, übri­gens auch allen Leh­rern, sich im Inter­es­se ihrer Gesund­heit eine Mas­ken­be­frei­ung aus medi­zi­ni­schen Grün­den zu besorgen.

Frank Kegel, 15.08.2020 /​Leh­rer FES Minden

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