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Covid-Abzo­cke? Mas­si­ver Betrug mit Frei­hal­te­pau­scha­len — Juris­ten spre­chen von Ver­schwen­dung in Milliardenhöhe

Mo 7. Mrz. 2022 | Medizin und Pflege

Quel­le: reit​schus​ter​.de

Von Dani­el Wein­mann — Jens Spahn ahn­te bereits im Som­mer 2020, was sich jetzt als trau­ri­ge Rea­li­tät mani­fes­tiert. Der frü­he­re Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter sah die Gefahr von Miss­brauch und Betrug bei der Frei­hal­te­pau­scha­le, die Kran­ken­häu­ser für bereit­ge­stell­te Inten­siv­bet­ten in der Pan­de­mie bekom­men. Es gebe das Risi­ko, dass wegen der Ent­schä­di­gungs­zah­lun­gen vor allem in jenen Berei­chen Kapa­zi­tä­ten zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, die für die Kran­ken­häu­ser weni­ger lukra­tiv sei­en, so Spahn. Wenn Bet­ten regu­lär abge­rech­net wür­den und zusätz­lich die Frei­hal­te­pau­scha­le bean­sprucht wer­de, han­de­le es sich um Betrug. Genau dies ist Bestand­teil einer Straf­an­zei­ge einer Grup­pe aus Anwäl­ten, Staats­an­wäl­ten sowie einem Rich­ter gegen zwei gro­ße deut­sche Kran­ken­häu­ser im Raum Saar­land. „Die Straf­an­zei­ge zeigt schlag­licht­ar­tig, wie die­se Insti­tu­tio­nen auf straf­recht­lich rele­van­te Art und Wei­se von der Coro­na-Kri­se wirt­schaft­lich pro­fi­tiert haben“, brin­gen es die Juris­ten auf den Punkt. Der Betrag soll sich auf 18 Mil­lio­nen Euro belau­fen. (Wei­ter­le­sen)

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