Covid-19: Ärztlicher Rat unerwünscht

Mi 2. Jun. 2021 | Medizin und Pflege

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Quelle: achgut.com

Von Dr. med. Kar­la Lehmann. — Die Bekämp­fung neuar­tiger Infek­tion­ser­reger war und ist eine kom­plexe Her­aus­forderung. Während ärztliche Erfahrun­gen und ärztlich­es Han­deln zur erfol­gre­ichen Bewäl­ti­gung zurück­liegen­der Epi- oder Pan­demien aus­re­icht­en, wurde im Fall von Covid-19 davon abgewichen. Andere Akteure, ein­er ver­bor­ge­nen Agen­da fol­gend, über­nah­men die Regie mit der Kon­se­quenz, dass das Erkrankungs­bild fehlin­ter­pretiert wurde und darauf grün­dend zum Teil absurde Maß­nah­men mit fatal­en Fol­gen für Gesellschaft und Wirtschaft Fuß fassten. Geschickt gelang es, die medi­ale Aufmerk­samkeit auss­chließlich auf die Fol­gen der selb­stverur­sacht­en Krise und seit Monat­en zunehmend auf Impf­stoff­beschaf­fung beziehungsweise das Impf-Man­age­ment zu lancieren. Bish­er ein­ma­lig in der Geschichte der Medi­zin ist es, dass eine ansteck­ende Erkrankung auf Grund real­itäts­fern­er Labor­w­erte-Häu­figkeit­en charak­ter­isiert wird. Sehr schnell stellte sich her­aus, wie sug­ges­tiv schwarz auf weiß gedruck­te, „laborbestätigte Fälle“, math­e­ma­tis­che Extrap­o­la­tio­nen und einige wenige drastis­che Einzel­bilder wirk­ten und in der Lage sind, Angst und Schreck­en vor dem ver­meintlichen „Killer Virus“ zu nähren. Nach der rel­e­van­ten Zahl der tat­säch­lich symp­to­ma­tisch Erkrank­ten fragte kaum jemand, und so ver­schwand sie allmäh­lich gän­zlich aus dem Blick­feld. (Weit­er­lesen)

 

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