In Isra­el geht die Impf­be­reit­schaft zurück. Beim selbst ernann­ten “Impf­welt­meis­ter” sind Impf­zen­tren teil­wei­se ver­waist, auch muss Impf­stoff in man­chen Fäl­len ent­sorgt wer­den. Die Regie­rung treibt die Impf­kam­pa­gne offen­bar nicht ohne Kal­kül voran.

Nach­dem in dem Mit­tel­meer­staat seit Mona­ten eine welt­weit ein­ma­lig mas­si­ve Impf­kam­pa­gne läuft, zum Teil auch unter mas­si­ven Repres­si­ons­an­dro­hun­gen für die mus­li­mi­schen Bewoh­ner Ost­je­ru­sa­lems, ist die Impf­be­reit­schaft der Bevöl­ke­rung nun dras­tisch zurück­ge­gan­gen. Nach­dem vor allem älte­re Israe­lis und Ange­hö­ri­ge soge­nann­ter “Risi­ko­grup­pen” geimpft wor­den waren, sträu­ben sich nun die Jün­ge­ren. Denn klar ist: 93 Pro­zent der an oder mit COVID-19 Gestor­be­nen in Isra­el waren über 60 Jah­re alt.

Wei­ter­le­sen

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