Down­load die­ses Tex­tes als PDF

Autor: Dr. med. Wer­ner Oden­thal, Inter­nist u. Arbeits­me­di­zi­ner, Sozi­al­me­di­zin, Stand 09/​20

1) Ist der Erre­ger, das Virus, für alle gefähr­lich (“Kil­ler­vi­rus”) ?
Nein, SARS-CoV2 ist ver­gleich­bar mit dem Influ­en­za­vi­rus, bleibt häu­fig sym­ptom­los oder ver­ur­sacht eine (meist leich­te) grip­pa­le Erkran­kung. Schon der Zusatz SARS (seve­re acu­te respi­ra­to­ry syn­dro­me — schwe­res Atem­wegs­syn­drom) ist angst­er­zeu­gend und trifft nur auf rela­tiv weni­ge Fäl­le zu.

2) Ist das Virus “neu­ar­tig”?
Nein, das Virus ist eine Muta­ti­on der schon lan­ge bekann­ten, zu grip­pa­len Infek­ten füh­ren­den Coro­na­vi­ren. Es gibt Hin­wei­se dar­auf, daß das Virus schon 2019 oder sogar frü­her ver­brei­tet war. Gegen SARS-CoV2 bestand bereits bei Aus­bruch der Pan­de­mie eine Teil- bzw. Kreu­zim­mu­ni­tät in der Bevölkerung.

3) Ver­hält sich das Virus in unter­schied­li­chen Län­dern anders ?
Nein, Viren brei­ten sich welt­weit aus, abwei­chen­de Krank­heits-/Ster­be­ra­ten sind nur durch loka­le Unter­schie­de erklär­bar (Schlech­te Gesund­heits­sys­te­me, nos­o­ko­mia­le Infek­tio­nen d.h. Kran­ken­haus­kei­me, Behand­lungs­feh­ler wie Chlo­ro­quin bei Gen­de­fekt oder künstl. Beatmung, Zähl­wei­se etc.).

4) Ver­läuft die Krank­heit schwer, und ist sie stark verbreitet ?
Nein, die meis­ten Men­schen haben kei­ne oder nur gerin­ge grip­pa­le Sym­pto­me. Kin­der und Jugend­li­che sind im Gegen­satz zur Influ­en­za zum Glück sehr wenig betrof­fen. Die Obduk­tio­nen eines Ham­bur­ger Rechts-medi­zi­ners an über 100 mit Coro­na ver­stor­be­nen alten Men­schen erga­ben ande­re Ursachen.

5) Sind gesun­de (immun­star­ke) Men­schen gefährdet ?
Nein, der Kör­per ist durch Kreu­zim­mu­ni­tät, Anti­kör­per und/​oder auf zel­lu­lä­rer Ebe­ne durch “Kil­ler­lym­pho­zy­ten” geschützt. Gefähr­det sind alte, mul­ti­mor­bi­de Men­schen mit gerin­ger Abwehrkraft.

6) Stirbt man durch (an) Covid 19 ?
Über­wie­gend Nein, jedoch kann ein schwe­rer Infekt (Bak­te­ri­en, Viren) das Faß zum Über­lau­fen brin­gen. Meis­tens ist bei posi­ti­vem Virus­test die Todes­ur­sa­che die Grund­krank­heit. Der Alters­durch­schnitt lag bei 80 (Ita­li­en) bis 86 (Schwe­den) Jah­ren. Die gro­ße Mehr­zahl stirbt nicht an, son­dern mit dem Virus (pos. Test).

7) Han­delt es sich um eine Pandemie ?
Nein, wenn man die frü­he­ren Kri­te­ri­en der WHO mit schwers­ten Krank­heits­ver­läu­fen und extre­mer Mor­ta­li­tät zugrun­de legt. Bereits im Mai 2009, vor Aus­ru­fen der harm­lo­sen Schwei­ne­grip­pe als Pan­de­mie, wur­de die Defi­ni­ti­on redu­ziert auf das Kri­te­ri­um der welt­wei­ten Aus­brei­tung, die aber bei Grip­pe zu erwar­ten ist.

8) Han­delt es sich (in D) um eine “Pan­de­mie von natio­na­ler Tragweite”?
Nein, weder die Infi­zier­ten­zahl noch die Kran­ken­haus­be­le­gung noch die Ster­be­zah­len in Deutsch­land geben das her. Alle Maß­nah­men, die auf die­ser Ein­schät­zung beru­hen, sind nicht nachvollziehbar.

9) Ist die Infek­ti­ons­wel­le gefähr­li­cher als frü­he­re Grippewellen ?
Nein, die Grip­pe­wel­le 2017/​2018 ver­zeich­ne­te in D 25.000 Tote, dage­gen gibt es “in Ver­bin­dung mit Covid 19” (TV ‑Sprech) weni­ger als 10.000 Tote von Febru­ar bis August 2020 (bei 2.500 Ster­be­fäl­len tgl.!).

10) Wird es eine “zwei­te Wel­le” geben ?
Nein, denn die win­ter­li­chen Grip­pe­wel­len lau­fen übli­cher­wei­se um die 14. KW aus. Die “Som­mer­grip­pe” beruht meist auf ande­ren Viren. Im Herbst/​Winter kommt dann eine neue Muta­ti­on. Das ist defi­ni­ti­ons­ge­mäß kei­ne zwei­te Welle.

11) Ist der PCR-Test ein Virusnachweis ?
Nein, der Test weist Virus­bruch­stü­cke (Frag­men­te) nach und ist defi­ni­tiv kein Virus­nach­weis. Er ist sehr unspe­zi­fisch, auch Papa­yas und Tie­re wur­den posi­tiv getes­tet. Die Ver­knüp­fung “Pos. Test = Lebens­ge­fahr” ist falsch, viel­mehr gilt: Pos. Test # (ungleich) Virus­nach­weis # Infek­ti­on # kli­ni­sche Erkran­kung # Sauer­stoff­the­ra­pie # Inten­siv­sta­ti­on # Tod. Eine Uni­ver­si­täts-Immu­no­lo­gin spricht von “Kaf­fee­satz­le­se­rei”!

12) Besteht Grund zu Angst und Panik ?
Nein, die Fak­ten spre­chen nach­weis­lich dage­gen. Nach anfäng­li­chen Befürch­tun­gen ist klar, daß das Virus weit weni­ger gefähr­lich ist als ver- mutet. Poli­tik sowie Main­stream- und Sen­sa­ti­ons­pres­se, ein­sei­tig bera­ten von mit­tel-abhän­gi­gen Insti­tu­tio­nen, spre­chen von “Kri­se”, die anhand der Zah­len nicht beleg­bar ist. Nur um die 5% der kli­nisch Erkrank­ten (nicht der pos. Getes­te­ten!) wer­den hospitalpflichtig.

13) Ist es sinn­voll, die Ver­brei­tung des Virus um jeden Preis zu verhindern ?
Nein, nur die wirk­lich gefähr­de­ten, meist alten oder immun­schwa­chen Men­schen müs­sen geschützt wer­den. Die gesun­de Bevöl­ke­rung muß eine sog. Her­denim­mu­ni­tät, frü­her “stil­le Fei­ung” genannt, erlan­gen. Man kann die Aus­brei­tung des Virus nicht ver­hin­dern, aber Gefähr­de­te schützen.

14) Sind Mas­ken (Mund-Nase-Bede­ckun­gen) sinnvoll ?
Nein, und zwar aus min­des­tens vier Grün­den: a) die Viren sind klei­ner als die Poren der “All­tags­mas­ken” und wer­den nicht zurück­ge­hal­ten; b) das ver­mehr­te Ein­at­men von CO² (Hyper­kapnie) ver­ur­sacht Leis­tungs-schwä­che und Kopf­schmer­zen; c) die Feuch­tig­keit bei län­ge­rem Tra­gen ist ein Nähr­bo­den für bak­te­ri­el­le und vira­le Infek­te; d) das häu­fi­ge Auf- und Abset­zen der Mas­ken führt zum Streu­en von Viren. Nicht zu reden von den psy­chi­schen, sozia­len, wirt­schaft­li­chen Folgen.

15) Ist “social distancing” (Abstand von 1,5 m oder mehr) sinnvoll ?
Nein, denn bei kurz­fris­ti­gen Kon­tak­ten von eini­gen Minu­ten ist eine Über­tra­gung durch einen nicht erkrank­ten Virus­trä­ger unwahr­schein­lich. Ohne Kon­ta­mi­na­ti­on durch Hus­ten, Nie­sen, Spu­cken besteht kaum Gefahr. Die sog. Virus­last (Qualität/​Quantität) spielt eine gro­ße Rolle.

16) Sind Maß­nah­men bei Kin­dern erforderlich ?
Nein, Kin­der und Jugend­li­che sind von der Erkran­kung so gut wie nicht betrof­fen und bedür­fen zum Immun­schutz der Durch­seu­chung. Gefähr­de­tes Lehr- und Auf­sichts­per­so­nal ist in begrün­de­ten Fäl­len zu schüt­zen. Nichts­e­lek-tive Maß­nah­men glei­chen einer “Che­mo­the­ra­pie”, bei der auch die “gesun­den Zel­len” in Mit-lei­den­schaft gezo­gen wer­den. Kin­dern Mas­ken vor­zu­schrei­ben ist medi­zi­nisch nicht sinnvoll.

17) War der “Lock­down” zwin­gend erforderlich?
Nein, laut RKI-Kur­ve wur­de er kurz vor voll­stän­di­gem Abklin­gen der Grip­pe­wel­le ver­fügt, ohne daß es zu einer posi­ti­ven Aus­wir­kung auf die Repro­duk­ti­ons­zahl kam. Spä­tes­tens Ostern hät­te man erken­nen kön­nen, daß er kei­nen posi­ti­ven Effekt zei­tigt und hät­te ihn umge­hend auf­he­ben müssen.

18) Sind die Mor­ta­li­täts­zah­len nach dem “Lock­down” zurückgegangen ?
Nein, die sta­tis- tischen Kur­ven bele­gen, daß nach Ver­hän­gung des “Lock­down” die Mor­ta­li­täts­ra­ten in allen Län­dern ange­stie­gen sind. Das läßt sich nur mit den Kol­la­te­ral­schä­den erklä­ren: Ver- schie­bung von Ope­ra­tio­nen, Vor­sor­ge und Behand­lun­gen von Not­fäl­len, Ver­mei­dung von Arzt­be­su­chen und Hos­pi­ta­li­sie­rung, Anstieg von psy­chi­schen Erkran­kun­gen, Sui­zi­den, etc.

19) Bringt uns die Aus­wei­tung der PCR-Tests weiter ?
Nein, der Test ist nicht vali­diert, unspe­zi­fisch, nicht geeig­net zum Virus­nach­weis, bei gesun­den Men­schen ohne Sym­pto­me nicht indi­ziert. Je mehr man tes­tet, um so mehr Posi­ti­ve fin­det man. 1,4% (bis 2%) falsch Posi­ti­ve bedeu­tet: je gerin­ger das Vor­kom­men (Prä­va­lenz), umso mehr “Infi­zier­te”.

20) Ist es sinn­voll, daß eine The­ra­pie mehr Scha­den ver­ur­sacht als die Krank­heit selbst ?
Nein, ärzt­li­cher Grund­satz ist: Pri­mum nil noce­re — v. a. kei­nen Scha­den anrich­ten. Die Ver-hält­nis­mä­ßig­keit der Maß­nah­men muß gewähr­leis­tet sein. Eine The­ra­pie, die mehr scha­det als nützt, ist unethisch und hat zu unter­blei­ben. Das Prin­zip der Kos­ten-Nut­zen-Rela­ti­on gilt auch in der Medi­zin. Es geht um gewon­ne­ne bzw. ver­lo­re­ne Lebensjahre!

21) Ist die Auf­recht­erhal­tung restrik­ti­ver Maß­nah­men gerechtfertigt ?
Nein, denn mit der Aus­wei­tung der Tests fin­det man kei­nen Aus­weg aus der Kri­se. Der Test ist gera­de­zu Basis und Sockel der Kri­se, bei des­sen Ent­fer­nung das Kar­ten­haus zusam­men­bricht. Wenn es den Test nicht gäbe, wür­den wir nor­mal und angst­frei leben, weil alle ver­füg­ba­ren Zah­len gegen eine gra­vie­ren­de Kri­se sprechen.

Fazit: Das Virus SARS-CoV2 ist ent­zau­bert und längst mutiert. Eine neue Wel­le brei­tet sich aus und wird sich im Win­ter noch ver­stär­ken. Wenn noch mehr getes­tet wird, wer­den bald eini­ge “aus Angst vor dem Tod von der Klip­pe” sprin­gen. Das ist genau so sinn­los wie das, was wir gera­de erle­ben: jeden Abend sit­zen wir vor dem GEZ-TV “im fal­schen Film”. Zur sach­li­chen Infor­ma­ti­on sei auf fol­gen­de Quel­len ver­wie­sen: Profs. Reiss/​Bhakdi — Coro­na Fehl­alarm? (Spie­gel Best­sel­ler), Dr. Wodarg, Prof. Hockertz, Prof. Haditsch, Prof. Püschel, Dr. Köhn­lein, Dr. Schiff­mann, Dr. Frank, und vie­le ande­re. Fol­gen wir der Emp­feh­lung der Regie­rung: “Glau­ben Sie nur seriö­sen Quel­len”. Die­se hier vor­lie­gen­de Infor­ma­ti­on dient der eige­nen Meinungsbildung! 

Zitat: “Es ist leich­ter, eine Lüge, die hun­dert­mal wie­der­holt wird, zu glau­ben, als eine Wahr­heit, die man zum ers­ten Mal hört.”

Pin It on Pinterest