Nur noch irre? Ein kleines Lexikon der Corona-Absurditäten und Widersprüche

So 25. Apr. 2021 | Politik und Medien, Angepinnt

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Quelle: reitschiuster.de

Deutsch­land 2021. Ein Land der unau­flös­baren Wider­sprüche. Ich freue mich auf Ergänzun­gen zu meinen Punkten.

  1. Eine Satire-Aktion von Schaus­piel­ern, die sich kri­tisch mit der Coro­na-Poli­tik auseinan­der­set­zt, löst bei großen Teilen von Medi­en und Poli­tik riesige Empörung aus, während sie die bish­er größten Ein­schränkun­gen der Grun­drechte, die der Bun­destag beschlossen hat, größ­ten­teils mit Applaus quittieren.
  2. Kri­tik an der Coro­na-Poli­tik, auch von Men­schen, die poli­tisch eher links ste­hen, wie viele der Schaus­piel­er aus der Aktion #alles­dicht­machen, führt dazu, dass man sie als recht­sex­trem hin­stellt und in die Nazi-Ecke drängt.
  3. In Rus­s­land schiebt man die Alten nicht in Pflege­heime ab, sie wer­den in der Regel von den Kindern gepflegt und ver­sorgt. Die Russen haben keinen Lock­down, alles ist offen. Bei uns wer­den die mas­siv­en Ein­schränkun­gen der Grun­drechte vor allem mit der Sorge um die Alten gerecht­fer­tigt. Aber wo ist die, wenn Kinder ihre Eltern bei Hil­fs­bedürftigkeit im Regelfall in Altenheime abschieben?
  4. Als Reak­tion auf einen Tweet über das nor­male Leben in Rus­s­land  bekommt man auf Twit­ter als empörte Reak­tion: „Geh doch rüber!“ Bis 1989 was das der Lieblingsspruch der­jeni­gen, die damals als  „Spießer“ und als rechts gal­ten, bei Kri­tik an den Zustän­den im Lande. Spruch und Denken sind geblieben, nur der Lack ist dies­mal rotgrün.
  5. Die Regierung kann keine einzige wis­senschaftliche Studie nen­nen, die den Nutzen nächtlich­er Aus­gangssper­ren belegt. Sie führt sie den­noch ein. In den Medi­en gibt es kaum Kritik.
  6. Tipps eines Hygiene-Experten, dass Gurgeln eine wichtige Pro­phy­laxe gegen Coro­na-Über­tra­gun­gen wäre, weist der Gesund­heit­sheitsmin­is­ter zurück mit dem Hin­weis, es gebe keine Studien.
  7. Die Regierung ver­weist regelmäßig auf Hor­rorszenar­ien aus anderen Län­dern zur Recht­fer­ti­gung ihrer Poli­tik, Spahn am Fre­itag etwa auf Brasilien. Weist man dage­gen die Bun­desregierung auf pos­i­tive Erfahrun­gen mit dem Verzicht auf harte Maß­nah­men etwa in Schwe­den oder Texas hin, ver­wahrt sie sich regelmäßig gegen Vergleiche.
  8. Kinder müssen in Schulen regelmäßig auf Coro­na getestet wer­den. Gle­ichzeit­ig müssen sie den ganzen Tag in der Schule Masken tragen.
  9. FFP2-Masken soll­ten bis vor kurzem nur nach Ein­weisung  getra­gen wer­den; in Deutsch­land muss sie jet­zt jed­er tra­gen, ohne Einweisung.
  10. Staatsvi­rologe Drosten sagte im Jan­u­ar 2020 öffentlich zu Masken und Coro­na: „Damit hält man das nicht auf.“ Wenige Monate später wird die Maskenpflicht einge­führt. Wer auf das belegte Zitat Drostens hin­weist, muss damit rech­nen, als „Coro­na-Leugn­er“ dif­famiert zu werden.
  11. Mitte 2020 warnte Gesund­heitsmin­is­ter Spahn, man solle nicht zu viel testen, damit es nicht so viele falsch-pos­i­tive Ergeb­nisse gebe. 2021 lässt er die Zahl der Tests vervielfachen. Schüler wer­den zwangs­getestet, wer nor­mal einkaufen gehen will, muss sich eben­falls testen lassen.
  12. Im Sep­tem­ber 2020 sagte Gesund­heitsmin­is­ter Spahn: „Man würde mit dem Wis­sen von heute keine Friseure und keinen Einzel­han­del mehr schließen.“ Wenige Wochen später ließ er sie wieder schließen.
  13. Ende 2020 sagte Gesund­heitsmin­is­ter Spahn, es dürfte keine „Son­der­rechte für Geimpfte“ geben, um dann wenige Monate später genau diese Son­der­rechte zu fordern und darauf hinzuweisen, dass es sich bei diesen Son­der­recht­en um keine Son­der­rechte handle.
  14. Führende Aerosol-Experten sagen, die Ansteck­ungs­ge­fahr an der frischen Luft gehe gegen null, Bewe­gung an der frischen Luft sei hil­fre­ich. Die Poli­tik ignori­ert das, set­zt auf Maskenpflicht auch im Freien und auf Aus­gangssper­ren. Men­schen ziehen selb­st beim Radeln im Grü­nen und bei Spaziergän­gen in leeren Parks Masken an.
  15. Der Chef der ober­sten Gesund­heits­be­hörde, Lothar Wiel­er, warnte im Jan­u­ar: „Je mehr wir impfen, umso mehr Vari­anten wer­den auftreten.“ Später sagt er, durch Imp­fun­gen werde das Auftreten von Vari­anten ver­ringert. Als diese nach monate­langem Impfen auftreten, wird damit der Lock­down gerechtfertigt.
  16. Kan­z­lerin Merkel sagte im Novem­ber, wir müssten uns jet­zt nur noch für ein paar Wochen anstren­gen. Ein halbes Jahr später, im April, wer­den die Lock­down-Regeln noch ein­mal mas­sivst verschärft.
  17. Die WHO schreibt in ein­er „Guid­ance“, also Richtlin­ie, dass Men­schen mit pos­i­tivem Testergeb­nis, die keine Symp­tome zeigen, ein zweites Mal getestet wer­den müssen. Die Bun­desregierung ver­weigert sieben­mal die Antwort auf die Frage, ob das auch so gehand­habt wird in Deutsch­land. Ärzte bericht­en, diese Vor­gaben wür­den ignoriert.
  18. Die Zahl der Coro­na-Toten sinkt seit Monat­en bzw. bleibt kon­stant. Gerichtsmedi­zin­er weisen mit Stu­di­en nach, dass ein erhe­blich­er Teil der als Coro­na-Tote geführten Ver­stor­be­nen nicht an Coro­na gestor­ben sind. Par­al­lel wer­den die Maß­nah­men verschärft.
  19. Die link­sex­treme Antifa wen­dete sich immer gegen den Staat und vor allem gegen staatlichen Zwang. Jet­zt geht die link­sex­treme (Nicht-)Organisation auf die Straße, um die Regierung und ihre Zwangs­maß­nah­men gegen Kri­tik­er zu unterstützen.
  20. Deutsch­land hat­te im März eine erhe­bliche Unter­sterblichkeit im Ver­gle­ich zu den Vor­jahres­monat­en. Die Nachricht wird kaum ver­bre­it­et, die Maß­nah­men wer­den verschärft.
  21. Die Hygien­e­maß­nah­men sind laut Regierung so effek­tiv, dass sie die Grippe fast aus­gerot­tet haben. Par­al­lel sind sie bei Coro­na-Viren so inef­fek­tiv, dass diese das Aus­maß früher­er Grippewellen erre­icht bzw. über­stiegen haben.
  22. Laut Regierung ist die Fak­ten­lage ein­deutig, Youtube, Monop­o­list für Inter­net-Videos, lässt den­noch kri­tis­che Videos zen­sieren, die den Empfehlun­gen der WHO wider­sprechen. Die WHO ist eine Organ­i­sa­tion, in der lupen­reine Demokra­tien in der deut­lichen Min­der­heit sind. Damit bes­timmt eine autokratisch dominierte Organ­i­sa­tion die Gren­zen der Mei­n­ungs­frei­heit in Deutschland.
  23. Die Bun­desregierung kri­tisiert Über­griffe auf Demon­stran­ten und Presse sowie Demon­stra­tionsver­bote wegen Coro­na weltweit. Nur nicht im eige­nen Land. Da erk­lärt sie sich für nicht zuständig.
  24. Bei einem Papi­er des Innen­min­is­teri­ums über den Umgang mit Coro­na, das mas­sive Angst­mache und drastis­che Schritte emp­fiehlt, ist ein­er der Autoren ein beken­nen­der Fan des chi­ne­sis­chen Kom­mu­nis­mus, der für seine mas­siv­en Men­schen­rechtsver­let­zun­gen und Unter­drück­ung bekan­nt ist.
  25. Für den mas­siv­en Lock­down kann die Bun­desregierung auf Nach­frage keine einzige wis­senschaftliche Studie benen­nen, die dessen Nutzen nach­weist. Stu­di­en, die zeigen, dass ein Lock­down keinen Nutzen bringt, sind der Bun­desregierung offen­bar nicht bekan­nt. Zumin­d­est antwortete sie auf Nach­fra­gen ausweichend.
  26. Der Lock­down wird unter anderem mit „Long-COVID“ begrün­det. Der Vize-Chef des RKI Schaade sagte am Fre­itag auf der Bun­de­spressekon­ferenz fak­tisch, dass nichts Genaues darüber bekan­nt sei: „Wir wis­sen noch nicht genau, wie viele Men­schen an Long-COVID lei­den wer­den. Aktuelle Stu­di­en deuten darauf hin, dass es zehn Prozent sein werden.“
  27. Die Imp­fung soll zu „Son­der­recht­en“ führen. Inwieweit sie aber wirk­lich gegen Ansteck­ung hil­ft, ist noch unklar, wie RKI-Vize Schaade zugab: Er sprach auf der Bun­de­spressekon­ferenz von „weit­eren Hin­weisen, dass die Aus­bre­itung des Virus durch die Imp­fung zumin­d­est reduziert wer­den kann“. „Hin­weisen“ und „reduziert wer­den kann“ – das klingt nicht nach Gewis­sheit und solid­er Grund­lage für „Son­der­rechte“.
  28. Vor allem Kinder müssten geschützt wer­den, ger­ade durch die Imp­fung, beteuert die Poli­tik immer wieder. Mit Stand vom 20. April 2021 sind laut Sta­tis­tik in Deutsch­land 19 Men­schen unter 19 Jahren an oder mit COVID-19 ver­stor­ben. Seit Beginn der Krise.
  29. Inmit­ten der „Jahrtausend­pan­demie“ wur­den Kranken­häuser geschlossen und die Zahl der Inten­siv­bet­ten mas­siv zurück­ge­fahren. Den­noch wer­den die enor­men Grun­drecht­sein­schnitte damit begrün­det, dem Gesund­heitswe­sen dro­he die Überlastung.
  30. Vor der dro­hen­den Über­las­tung des Gesund­heitswe­sens und mas­sivem Per­sonal­man­gel dort war­nen Experten seit Jahrzehn­ten. Vor Coro­na hat das aber offen­bar kaum jeman­den inter­essiert – eben­so wenig wie die Über­las­tung von Kranken­häusern während früher­er Grippewellen.
  31. Mit den Imp­fun­gen sei eine Rück­kehr zur Nor­mal­ität möglich, heißt es in der Poli­tik. Den­noch bleiben auch Senioren in Altenheimen, die völ­lig durchgeimpft wor­den sind, zumin­d­est teil­weise weit­er isoliert und dür­fen nicht ein­mal zusam­men essen.
  32. Kinder müssen sich für den Präsen­zun­ter­richt testen lassen, obwohl sie fast auss­chließlich nur als Überträger in Frage kom­men. Arbeit­nehmer, die schon eher eine Risiko­gruppe bilden, unter­liegen keinem Zwang. (angeregt von Leser Jens Schmidt)
  33. Die Aufk­lärung hat uns gelehrt, alles zu hin­ter­fra­gen. Als Jour­nal­ist muss man das umso mehr. Lothar Wiel­er, RKI-Chef und damit Leit­er der ober­sten Gesund­heits­be­hörde, fordert hinge­gen: Die Maß­nah­men dür­fen nicht hin­ter­fragt wer­den. (angeregt von Leserin Nan­cy Schmidt)
  34. Die Sache mit den hin­tere­inan­der fol­gen­den Tagen ist im Gesetz so kom­pliziert gelöst, dass selb­st Gesund­heitsmin­is­ter Jens Spahn das in der Bun­de­spressekon­ferenz nicht kor­rekt erk­lären kon­nte. Für das Ziehen der Not­bremse für den ver­stärk­ten Lock­down mit Aus­gangs­beschränkung sind die Werte von drei aufeinan­der­fol­gen­den Tagen entschei­dend, für das Wieder­loslassen der Bremse jedoch die Werte von fünf aufeinan­der­fol­gen­den Werk­ta­gen! (angeregt von Leserin Bibi Plinz)
  35. Grun­drechte sind eigentlich dafür da, dass sie in Krisen­si­t­u­a­tio­nen den Bürg­er vor dem Staat schützen. Jet­zt wirft der Vor­sitzende der Innen­min­is­terkon­ferenz Strobl Demon­stran­ten (!) vor, sie wür­den Grun­drechte mit Füßen treten. Die Grun­drechte wer­den zu „Son­der­recht­en“ oder gar „Priv­i­legien“, die teil­weise nur bes­timmten Per­so­n­en­grup­pen (Geimpften) zuste­hen. Ob das die Väter des Grundge­set­zes so beab­sichtigt hatten?
  36. Auf meine Frage in der Bun­de­spressekon­ferenz, ob sie bere­it wären, sich mit den expliziten Kri­tik­ern ihrer Coro­na-Poli­tik an einen Tisch zu set­zen und zu disku­tierten, antwortete Drosten gar nicht und Spahn auswe­ichend. Wer die besseren Argu­mente hat oder zu haben glaubt, sollte sich aber doch auf eine Diskus­sion freuen, statt ihr auszuweichen.
  37. Es wird immer betont, die wis­senschaftlichen Erken­nt­nisse ließen der Poli­tik kein­er andere Wahl als die aktuellen Schritte. Auf meine Frage in der Bun­de­spressekon­ferenz, warum sie die Wis­senschaftler, von denen sie sich berat­en lasse, so ein­seit­ig auswäh­le, antwortete Merkel: „Dahin­ter liegen natür­lich auch poli­tis­che Grundentscheidungen“.
  38. Vor kaum fünf Jahren disku­tierte halb Deutsch­land über das in den Medi­en kon­stru­ierte Dilem­ma, ob man ein vollbe­set­ztes Pas­sagier­flugzeug abschießen dürfe, um ein vollbe­set­ztes Sta­dion zu ret­ten. Das gefügige Pub­likum entsch­ied sich für die poli­tisch kor­rek­te Hal­tung, dass dies ver­boten sei. Wahrschein­lich hätte ein Hel­mut Schmidt anders gehan­delt und wäre dann zurück­ge­treten; nicht für einen Fehler, son­dern für eine mutige Entschei­dung. – Heute akzep­tiert die gle­iche Öffentlichkeit zehn Mil­lio­nen am Ler­nen gehin­derte Kinder und Jugendliche, mehrere Mil­lio­nen am Arbeit­en gehin­derte Mit­tel­ständler, eine Mil­lion zusät­zliche Arbeit­slose, Zehn­tausende depres­sive Jugendliche und Tausende von Suiziden in einem Zeitraum, in dem es keine zusät­zlichen Toten gab. Die offizielle Sta­tis­tik zeigt für 2020 keine sig­nifikante Über­sterblichkeit und für Anfang 2021 sog­ar eine mas­sive Unter­sterblichkeit; das heißt, unter dem Strich wurde nie­mand gerettet. (Leser-Anre­gung von „Xun­dru“)
  39. Kinder müssen trotz neg­a­tivem Schnell­test Masken tra­gen … Arbeit­nehmer nicht. (Leserkom­men­tar von „Yvonne“)
  40. Karl Lauter­bach ist für eine Öff­nung der Außen­gas­tronomie für Men­schen, die einen neg­a­tiv­en Schnell­test nach­weisen, aber gegen eine Öff­nung der Innen­gas­tronomie, weil die Tests in sechs von zehn Fällen falsch liegen, wie er betont (anzuse­hen hier, angeregt von Ver­e­na Maria Heer­ing Kosch).
  41. Warum muss jed­er Kunde einen Einkauf­swa­gen benutzen, um Abstand zum näch­sten hal­ten zu kön­nen, wenn er diesen Abstand in den engen Gän­gen wed­er mit noch ohne Einkauf­swa­gen ein­hal­ten kann? (Kom­men­tar von „Monte“)
  42. Warum herrscht jet­zt selb­st auf Park­plätzen von Super­märk­ten Maskenpflicht und nicht bere­its let­zten Som­mer? Warum wer­den im Gegen­zug die Einkauf­swa­gen jet­zt nicht mehr desin­fiziert im Gegen­satz zu let­ztem Jahr? (Kom­men­tar von „Monte“)
  43. Warum müssen Jour­nal­is­ten bei der Bun­de­spressekon­ferenz  Maske tra­gen, um andere vor Coro­na zu schützen, die Sprech­er oben auf dem Podi­um aber nicht? (Kom­men­tar von „Monte“)
  44. Warum muss der Vor­sitzende des Bun­destages keine Maske tra­gen, obwohl er ab und an spricht, seine Beisitzer hinge­gen schon, die schweigend dasitzen? (Kom­men­tar von „Monte“)
  45. Warum gibt es im Land der Regelungswut – Deutsch­land – für PCR-Tests keinen Qual­itäts­stan­dard und keine Fes­tle­gung hin­sichtlich der Anzahl der durchzuführen­den Rep­lika­tio­nen? Regelmäßig wer­den die CT-Werte nicht ein­mal mit­geteilt oder liegen über 30, obwohl auch hier die herrschende Mei­n­ung ist, dass über 25 die Virus­last so ger­ing ist, dass keine Infek­tiosität beste­ht. (Kom­men­tar Stephan Hoynatzky)
  46. Fen­ster auf und lüften (im Win­ter), kalte Klassen­räume („in die Hände klatschen und Kniebeu­gen“); aber im Freien Maske tra­gen und jet­zt im Früh­jahr sog­ar Aus­gangssperre, obwohl die Ansteck­ungs­ge­fahr in Innen­räu­men größer ist. (Kom­men­tar von „Sch­land“)
  47. Warum ist bei ein­er Pan­demie mit Wellen die Gesamtzahl der Inten­siv­pa­tien­ten immer ähn­lich? (Kom­men­tar von „Grippe“)
  48. Anfangs hieß es, “das Masken­tra­gen“ funk­tion­iere sol­i­darisch: Du schützt mich, ich schütze dich. Mit­tler­weile muss der Kunde FFP2-Maske tra­gen, der Angestellte wiederum nicht. (Kom­men­tar von „Patrick“)
  49. Die Bild-Zeitung schreibt mit großen Über­schriften, wie gefährlich die Mutan­ten-Viren sind. Als her­auskommt, dass sie doch nicht gefährlich­er sind, gibt es nur einen kleinen Artikel im hin­teren Eck. (Kom­men­tar von „Sylvia“)
  50. Min­is­ter­präsi­den­ten schaf­fen selb­st fak­tisch den Föder­al­is­mus ab und beschw­eren sich danach genau darüber. (Kom­men­tar von „Matthias“)
  51. Warum müssen Men­schen Zwangs­maß­nah­men aufer­legt wer­den, wenn sie bei unter­stell­ter Richtigkeit der gel­tend gemacht­en Gefahren­lage bere­its aus reinem Selb­ster­hal­tungstrieb alles tun wür­den, um ihr Leben und ihre Gesund­heit zu schützen und zu erhal­ten? (Kom­men­tar von „spiessmr“)

Ich danke allen, die hier mit Anre­gun­gen beige­tra­gen haben und set­ze die Liste gerne fort. Und kor­rigiere sie gerne, sollte mir ein Flüchtigkeits­fehler unter­laufen sein – was ich nie auss­chließen kann, weswe­gen ich Sie auch immer bitte, sich sehr viel­seit­ig und aus unter­schiedlichen Quellen zu informieren! Zu vie­len der hier aufge­führten Punk­te habe ich bere­its ganze Artikel gebracht. Ich freue mich, wenn Sie die Liste teilen und weit­er ver­bre­it­en, und so vielle­icht noch mehr Men­schen zum Nach­denken anre­gen. Und zudem, was das große Erbe der Aufk­lärung ist: Zu zweifeln und alles zu hinterfragen.

Ich bin kein „Coro­na-Leugn­er“. Ich kenne auch kaum welche. Die meis­ten Kri­tik­er, die ich kenne, hal­ten Coro­na dur­chaus für gefährlich. Sie zweifeln nicht am Virus, son­dern an der Ver­hält­nis­mäßigkeit der Mittel.

Ich halte es, so gut ich kann, nur mit Logik und gesun­dem Men­schen­ver­stand. Und ich habe aktuell den Ein­druck, dass ich ständig für dumm verkauft werde. Oder dass unsere Poli­tik­er selb­st über­fordert sind und viel zu wenig wissen.

Alles, was ich will, sind Antworten. Und einen Umgang mit den Men­schen in diesem Land wie mit mündi­gen Bürg­ern, und nicht wie mit kleinen Kindern.

Ich will nicht mehr für einen unmündi­gen Idioten gehal­ten werden.

Und es bestürzt mich tief, dass so viele Men­schen in diesem Land, vor allem in Medi­en und Poli­tik, dies hin­nehmen und offen­bar ihren Kopf ausschalten.

Angst frisst Hirn.

So mas­siv wie heute wurde Angst in Frieden­szeit­en wohl noch kaum von Poli­tik und Medi­en geschürt.

Vor dem Virus habe ich dank meines noch recht jun­gen Alters keine Angst.

Vor den Poli­tik­ern und Medi­en, die so mit ihm umge­hen, habe ich riesige Angst.

 

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