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Posi­tiv­ge­tes­te­te als neue Aus­sät­zi­ge: Schnell­test-Dis­kri­mi­nie­rung in Innen­städ­ten und Schu­len › Jouwatch

Do 18. Feb. 2021 | Allgemein

Bis­lang galt als höchs­te Orwell’sche Hor­ror­vi­si­on der Impf­pass oder Immu­ni­täts­nach­weis, ein Schreck­ge­spenst, das von den ers­ten Tagen der Pan­de­mie an von Kri­ti­kern der hys­te­ri­schen Maß­nah­men pes­si­mis­tisch vor­aus­ge­sagt wur­de – und prompt als Hum­bug und Ver­schwö­rungs­spin­ne­rei abge­tan wur­de. Nie wer­de es eine Zwei­klas­sen­ge­sell­schaft aus „Immu­nen“ und „Anste­cken­den“ geben, lau­te­te einer der frü­hes­ten Beteue­run­gen der Regie­ren­den. Jetzt wis­sen wir: Es kommt noch viel schlimmer.

Denn die neue Rea­li­tät, die uns nun mit all­ge­gen­wär­ti­gen Schnell­tests bevor­steht, ist noch viel ent­wür­di­gen­der: Denn prak­tisch jeden Tag aufs Neue geht es ans Tes­ten, Abson­dern und Selek­tie­ren, wird zwi­schen „Unbe­denk­li­chen“ und poten­ti­el­len Gesund­heits­ge­fähr­den dif­fe­ren­ziert. Wel­che per­ver­sen Früch­te die­ser Wahn schon im Vor­feld der Mas­sen-Anti­gen­tests treibt, zei­gen Plan- und Gedan­ken­spie­le aus dem Mun­de nicht etwa spin­ner­ter Wis­sen­schaft­ler, son­dern ein­fluss­rei­cher Politiker.

Wei­ter­le­sen

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