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„No Covid“ als moderner Kult – der die Freiheit des Einzelnen verdrängt

Mi 17. Feb. 2021 | Allgemein

Ist die „No Covid“-Strategie eine neue überindividuelle Utopie, die eine so überragende Bedeutung für das Gemeinwesen gewinnt, dass die Autonomie des Einzelnen dahinter zurückzutreten hat? Frank Lübberding fühlt sich an den sowjetischen Stachanow-Kult erinnert.

In einem Essay für die „Welt“ hat Frank Lübberding Parallelen zwischen „No Covid“- und „Zero Covid“-Bestrebungen in der Corona-Politik und dem Stachanow-Kult der Sowjetunion verglichen.

Der Kult um den Bergmann, der im August 1935 den Titel „Held der sozialistischen Arbeit“ erworben hatte, indem er die vorgegebene Arbeitsnorm um das Dreizehnfache erfüllte, fand sich in der DDR in Form der Verherrlichung von Plan-Übererfüllern wie Adolf Hennecke oder Frida Hockauf wieder.

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