Großer Gott, wir loben dich – Von Ignaz Franz & Video

Sa 6. Nov. 2021 | Allgemein, Musik

Weitere Artikel:

Quelle: epochtimes.de

Aus der Rei­he Epoch Times Poe­sie — Gedichte und Poe­sie für Liebhaber

Großer Gott, wir loben dich

Großer Gott, wir loben dich;
Herr, wir preisen deine Stärke.
Vor dir neigt die Erde sich
und bewun­dert deine Werke.
Wie du warst vor aller Zeit,
so bleib­st du in Ewigkeit.

Alles, was dich preisen kann,
Cheru­bim und Seraphinen
stim­men dir ein Loblied an;
alle Engel, die dir dienen,
rufen dir stets ohne Ruh
„Heilig, heilig, heilig“ zu.

Heilig, Herr Gott Zebaoth!
Heilig, Herr der Himmelsheere!
Stark­er Helfer in der Not!
Him­mel, Erde, Luft und Meere
sind erfüllt von deinem Ruhm;
alles ist dein Eigentum.

Der Apos­tel heil­ger Chor,
der Propheten hehre Menge
schickt zu deinem Thron empor
neue Lob- und Dankgesänge;
der Blutzeu­gen lichte Schar
lobt und preist dich immerdar.

Dich, Gott Vater auf dem Thron,
loben Große, loben Kleine.
Deinem einge­bor­nen Sohn
singt die heilige Gemeinde,
und sie ehrt den Heil­gen Geist,
der uns seinen Trost erweist.

Du, des Vaters ewger Sohn,
hast die Men­schheit angenommen,
bist vom hohen Himmelsthron
zu uns auf die Welt gekommen,
hast uns Gottes Gnad gebracht,
von der Sünd uns frei gemacht.

Durch dich ste­ht das Himmelstor
allen, welche glauben, offen;
du stellst uns dem Vater vor,
wenn wir kindlich auf dich hoffen;
du wirst kom­men zum Gericht,
wenn der let­zte Tag anbricht.

Herr, steh deinen Dienern bei,
welche dich in Demut bitten.
Kauftest durch dein Blut uns frei,
hast den Tod für uns gelitten;
nimm uns nach voll­brachtem Lauf
zu dir in den Him­mel auf.

Sieh dein Volk in Gnaden an.
Hilf uns, seg­ne, Herr, dein Erbe;
leit es auf der recht­en Bahn,
dass der Feind es nicht verderbe.
Führe es durch diese Zeit,
nimm es auf in Ewigkeit.

Alle Tage wollen wir
dich und deinen Namen preisen
und zu allen Zeit­en dir
Ehre, Lob und Dank erweisen.
Rett aus Sün­den, rett aus Tod,
sei uns gnädig, Herre Gott!

Herr, erbarm, erbarme dich.
Lass uns deine Güte schauen;
deine Treue zeige sich,
wie wir fest auf dich vertrauen.
Auf dich hof­fen wir allein:
Lass uns nicht ver­loren sein.

Der Text ist eine Über­tra­gung des lateinis­chen Te Deum aus dem 4. Jahrhun­dert, 1771 von Ignaz Franz ver­fasst. Die um 1776 in Wien ent­standene Melodie wurde im Jahre 1852 von Hein­rich Bone umgeschrieben.

Pin It on Pinterest